Nochmal zur Papsttreue: Vertraut auf den Herrn!

Papsttreue? Ja, ja und noch mal ja!
Hochzeitstag: Zehn Jahre!

Die Papsttreue wird in den letzten Monaten von allen Seiten auf die Probe gestellt. Eine kleine Ergänzung zu meinem vorherigen Beitrag.

Gebetbuch des Papsttreuen mit Rosenkranz (eigenes Bild)

Es ist ja nicht so, als ob es auf der Welt nicht ausreichend gute Gründe für die Existenz und den Fortbestand der katholischen Kirche gäbe, von denen deren Gründer der Beste ist, aber nicht der einzige und für Menschen, die nicht glauben, aber den Wert der Kirche sehen, nicht der Wichtigste. Und trotzdem besetzen andere Themen die Schlagzeilen: Wie ist nun Papst Franziskus mit dem Kardinal umgegangen? Wie reagiert der Kardinal auf die aufgedeckten Vorkommnisse in Regensburg? Inwieweit ist Georg Ratzinger involviert und verantwortlich? Und wie sieht Papst Benedikt XVI. das eigentlich alles? Das sind die Themen, die die Welt beschäftigen.

Christliche Themen

Und welche sollten uns Christen beschäftigen? Wie schaffen wir es, mehr von Gottes Liebe in der Welt spürbar werden zu lassen? Wie erreichen wir mit der Frohen Botschaft mehr Menschen? Wie – so die Kernfrage – bringen wir Menschen näher zu Christus? Der nämlich braucht unsere Hilfe und Verteidigung eigentlich gar nicht … aber er möchte, das ist sein Auftrag, unsere Unterstützung bei der Evangelisierung. „Geht hin und verteidigt die Kirche“ … das kann man in den Evangelisierungsauftrag hineininterpretieren und ich wäre der Letzte, der das nicht auch für sinnvoll halten würde. Dessen Kern ist es aber nicht.

Ich wage mal eine steile These, die mancher Diskussion den Wind aus den Segeln nehmen würde (wenn man sie denn beherzigen würde): Niemand weiß, was im Einzelnen alles zwischen Papst Franziskus und Kardinal Müller vorgefallen ist, außer den beiden und dem Herrgott! Keiner weiß auch, welche genauen Gedanken Papst Benedikt XVI. bei seinem Grußwort zur Trauerfeier für Kardinal Meisner in Bezug auf das fast vollgelaufene Boot gehabt hat, außer ihm selbst und dem Herrgott. Niemand weiß, welche Absichten Papst Franziskus mit seinem Weg verfolgt, die Barmherzigkeit gegenüber den „Rändern“ von Kirche und Gesellschaft so in den Mittelpunkt zu stellen und die Positionen damit bis zum Zerreißen zu spannen, außer ihm selbst und dem Herrgott.

Vaticanista?

Ich werde zunehmend skeptisch, wenn mir sogenannte „Vaticanista“ die Patentlösung zu bieten versuchen, wie man den Papst zu interpretieren habe – egal ob positiv oder negativ. Denn eines ist unzweifelhaft: Sie alle können selbst nie sicher sein, ob sie die Wahrheit sagen oder nur eine Interpretation liefern, die in ihr Weltbild passt. Und kann es denn nicht auch sein, dass der Papst falsch liegt mit seinen Entscheidungen und seinen Schwerpunktsetzungen? „Jeder meint, sein Verhalten sei fehlerlos, doch der Herr prüft die Geister.“, heißt es im Buch der Sprichwörter 16,2, und weiter „Befiehl dem Herrn dein Tun an, so werden deine Pläne gelingen.“

Darum geht es: Es ist nicht an uns, die Intention eines Menschen zu bewerten; es ist schon schwierig genug, den äußeren Anschein richtig zu beobachten. Und es ist an uns, unser eigenes Handeln und auch Sprechen und Schreiben dem Herrn anzuvertrauen. In einem alten „Laudate“ las ich letztens ein Gebet („Der Geistesarbeiter“), das ich seither für mich entdeckt habe und in dem es heißt: „Gib, dass meine Zunge und meine Feder nur der Wahrheit dienen. Bewahre mich vor törichtem Wissensstolz. Lass mich nie vergessen: Wichtiger als das Streben nach irdischem Wissen ist das Streben, Dich, den allein wahren Gott, immer mehr zu erkennen.“

Vertraut auf den Herrn

Und darum mag ich mich auch nicht mehr an der „Interpretation“ des Papstes beteiligen. Ich bin zwar nach wie vor fest davon überzeugt, dass er von manchen Kreisen kolossal missverstanden wird, aber ich bin umgekehrt auch nicht derjenige, der sein Herz kennen würde. Er ist der Papst, er ist mein Papst, und als solches folge ich ihm in den Fragen, in denen er Führung beanspruchen darf. Und in allem anderen vertraue ich: „Alle, die ihr den Herrn fürchtet, vertraut auf den Herrn! Er ist für euch Helfer und Schild.“ – mehr brauche ich nicht. Ich werde also in Zukunft wieder vermehrt Predigten und Texte des Papstes hier verbreiten; einer Interpretation werde ich mich allerdings enthalten, höchstens den einen oder anderen Gedanken in Betrachtungen fortführen. Ob der Papst das dann auch so sehen wird? Ich weiß es nicht, aber ich kann für das, was ich schreibe, um ein von Christus geführtes Herz bitten- genauso wie – so nehme ich jedenfalls an! – es der Papst auch tun wird.

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11 Comments

  1. Lehrer Lämpel

    Unser christlich-katholischer Glaube steht und fällt einzig und allein mit der Person Jesus Christus:

    Ist er nur ein rein menschlicher Religionsstifter wie so viele andere, um den sich allerhand mehr oder weniger phantastische Mythen (=Lügenmärchen) ranken?

    Oder ist er wirklich der einzige und wahre Sohn des lebendigen personalen Gottes, der auf die in den Evangelien beschriebene Weise Mensch aus der Jungfrau Maria geworden ist?

    Letzteres glauben und bekennen zusammen mit weiteren Glaubenswahrheiten wir wahrhaft glaubenden Christen im apostolischen bzw. dem sog. Großen Glaubensbekenntnis Wort für Wort!

    Und ich warne davor, auch nur einen einzigen der dortigen Glaubenssätze willkürlich zu verändern oder gar zu streichen.

    DAS ist unser christlicher Glaube – darunter oder etwa billiger ist er nicht zu haben.

    Ob er stimmt oder Mumpitz ist, wissen wir erst wirklich sicher nach unserem leiblichen Tod oder am Jüngsten Tag, dem Ende der Welt.

    Aus diesem Glauben sind die Berichte der hl. Schrift für den Christen zu lesen und zu verstehen im Vertrauen auf das von niemand Geringerem als dem Herrn selbst dort geopfert geheimnisvolle Wirken des Hl. Geistes – der dritten Person der göttlichen Dreifaltigkeit.

    Und an dieser in der hl. Schrift niedergelegten göttlichen Offenbarung ist auch das Lehramt und das Wirken des jeweiligen Nachfolger Petri zu messen – an nichts sonst!

    Nicht umsonst fragt der auferstandene Herr den Petrus so dreimal wiederholt eindringlich, ob er ihn denn liebe.
    Und nur auf die jeweilige Bejahung dieser Fragen bekommt er – Petrus – auch vom Herrn den Auftrag, die Herde zu weiden.

    Denn die Liebe zu Christus – das ist die Gottesliebe aus ganzem Herzen und ganzer Seele und ganzem Gemüt – das eine der beiden Hauptgebote, an denen nach Christi Aussage das ganze Gesetz hängt.

    Und nur wer die beiden Haupt – Liebesgebote bedingungslos erfüllt, der wird ebenfalls nach des Herrn Aussage im Johannesevangelium von Seinem Vater und Ihm selbst in seiner Seele besucht und damit auch automatisch vom Hl. Geist, der ja die Liebe zwischen Gottvater und Gottsohn in Person ist.

    Und mit Hilfe des Hl. Geistes kann nach dem Johannesevangelium der so Besuchte auch tiefer und tiefer in die heiligen Schriften eindringen und Gottes Offenbarung erkennen.

    Einen anderen Zugang und Weg zu Gottes Offenbarung und Willen gibt es nicht.

    Wer nicht diesen Weg der Liebe zu Gott und dem Nächsten wirklich geht, wird sich in Widersprüche bzgl. des Glaubens und der hl. Schrift verstricken.

    Das gilt für jeden gläubigen Christen und auch für den Papst.

    Bei letzterem wäre es besonders fatal, denn die Widersprüche seines öffentlichen Lehramts werden ja für alle Welt offenbar.

    So verstehe ich auch u.a. die öffentlich von 4 renommierten Kardinälen – darunter der verstorbene Kardinal Meissner – geäußerten Dubia (Zweifel) am päpstlichen Lehrschreiben Amoris Laetitia, die bis heute weder beantwortet noch gar ausgeräumt sind.

    Beim jetzigen Papst unterscheide ich einerseits Reden und Schreiben, die zumindest großenteils von anderen Helfern verfasst sind (z.B. Katechesen der Mittwochsaudienzen oder Predigten bei Reisen oder Hochfesten). Diese sind in der Regel glaubensmäßig unproblematisch und wasserfest.

    Anders ist das mit den z.B. auf kath.net wiedergegebenen päpstlichen Predigten aus dem Gästehaus Santa Marthae oder päpstlichen Statements und Interviews.

    All dies dürfte Originalton von Papst Franziskus sein – und das ist leider oftmals äußerst widersprüchlich und problematisch in Bezug auf unseren Glauben.

    Das fällt nicht nur mir auf, wie die zahlreichen regelmäßigen Postings z.B. auf kath.net eindrucksvoll zeigen und beweisen.

    Was kann man in dieser verwirrenden Zeit dem gläubigen Katholiken raten?

    Ich empfehle unbedingtes – ja geradezu stoisches – Festhalten an den Geboten aus Liebe zu Gott und den Nächsten.

    Falls noch nicht geschehen, sofortiges Besorgen der Bibel (Einheitsübersetzung) sowie einer Wortkonkordanz zur Bibel, mit deren Hilfe man schnell an Hand eies Schlagwortes die betr. Bibelstelle zum Nachschlagen und Lesen findet.

    Und dann selbst Nachlesen, was der Herr oder die Apostel etc. gesagt haben und dann daran etwaige heute von wem auch immer getroffene Aussagen zum Glauben u.s.w. zu messen.

    Dann kann man sich hoffentlich mit Hilfe des Hl. Geistes ein eigenes Urteil bilden.

  2. Liesl Karlstadt

    Eine sehr gute Idee, Texte von Franziskus selbst zu präsentieren und zu meditieren statt über sie kirchenpolitisch zu spekulieren, wozu uns die Massenmedien verleiten. Das sagt Franziskus auch selbst, dass man seine Texte lesen soll, statt Sekundärliteratur. Zudem ist es besser, als Interviews über ihn oder die Kirche zu geben. Die Kirche braucht keine mediale Erneuerung, sondern eine geistliche, die den Glauben stärkt, nicht den Klatsch. Auch auf Letzteres weist der Papst jeden Monat hin.

  3. Brigitte Brausam-Hansen

    Es gibt einen Weg, Absichten eines Anderen zu verstehen. Wenn man den Anderen mit einem wirklich offenen Herzen fragt und verstehen will, Raum gibt ohne zu bewerten und zu vorverurteilen und dann gemeinsam um Beistand des hl. Geistes bittet (betet) ist Einheit im Geiste erfahrbar. Ich spreche hier aus Erfahrung.
    Da nun nicht jeder persönlich mit unserem Papst sprechen kann bleibt uns, das Gehörte und Gelesene anzunehmen, damit schwanger zu gehen und es in uns mit Hilfe des Hl. Geistes zu prüfen. Was macht es mit uns, fühlt es sich stimmig an, ich meine, tief in der Mitte unseres Seins und nicht im ersten spontanen Gefühl!? Was denken wir selber zu den Themen?. Was sagt die Bibel? Ich persönlich pflege einen ganzheitlichen Umgang, mit allem was auf mich zukommt und lerne gerne aus der Auseinandersetzung mit den Themen, auch über mich selber. Denn unsere Urteile sind ja auch immer ein Spielgel unseres Bewusstseinszustandes, der darüber entscheidet, ob und wie wir etwas das uns “vorgesetzt” wird erkennen und annehmen können oder auch nicht. Beides hat ja unter Menschen seine Berechtigung.

  4. Lehrer Lämpel

    Deus caritas est – GOTT ist die Liebe:
    in den drei Personen der HL. DREIFALTIGKEIT.
    Die vollkommene und durch nichts getrübte Liebe zwischen GOTTVATER und GOTTSOHN in Person – das ist der HL. GEIST.

    Der HERR spricht im nächtlichen Gespräch mit Nikodemus recht geheimnisvoll vom Wirken des Hl. Geistes und vergleicht seine Souveränität in Joh 3,8 mit dem [damals] geheimnisvollen Wind, der weht, wo er will und dessen Brausen man zwar hört, ohne jedoch zu wissen, woher er kommt und wohin er geht.

    Dieses Wort drückt die durch nichts und niemanden irgendwie durch menschlichen Willen zu zwingende oder zu bestimmende absolute Souveränität der göttlichen Person des Hl. Geistes aus.

    Wie aber können Menschen denn dann überhaupt des Hl. Geistes teilhaftig werden?
    Was ist die Voraussetzung dafür?

    Die Antwort gibt der HERR selbst in Joh, Kap. 14 und 15 – insbesondere in Joh 14, 23:

    „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und WIR werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.“

    Wo aber GOTTVATER und GOTTSOHN sind, da ist eben auch der HL. GEIST!

    Voraussetzung für das Kommen GOTTES und damit des HL. GEISTES ist also das persönliche Festhalten am Wort des HERRN:

    Das Halten des Doppelgebotes der Gottes- und der Nächstenliebe.

    Hierdurch ist also von solch einem gläubigen Menschen Gott der Boden zum Wohnung nehmen bei ihm bereitet.

    Es gilt nun wachsam und bereit für den Besuch des Hl. Geistes zu bleiben.

    Dazu ist das Wort des Hl. Apostels Paulus aus 1Kor 6,19 hilfreich:

    “Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in Euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht Euch selbst.”

    Der Tempel des Leibes sollte also allzeit bereit gehalten sein für den Besuch Gottes – es genügt nicht, einmalig ihn für den Besuch hergerichtet zu haben und ihn dann nicht mehr weiter regelmäßig in Ordnung zu halten. Dann könnte und würde er allmählich wieder verlottern und schlimmstenfalls gar verkommen.

    Fraglich, ob dann der Heilige Geist noch zu Besuch kommt bzw. bei solch einem Menschen länger verweilt.

    Gott ist jedenfalls völlig souverän bzgl. des Zeitpunkts und der Dauer Seines Besuches. Wir kennen weder Tag noch Stunde. Es gilt wachsam und bereit für das Erkennen Seiner Anwesenheit zu sein.

    Auch die Form und Art wie sich der Heilige Geist für den von Ihm besuchten Menschen zeigt, ist unterschiedlich:

    Eine selbst mehrfach erfahrene Form besteht darin, dass uns Worte der heiligen Schrift aufgehen und man plötzlich ein größeres Bibelverständnis erhält gemäß der Verheißungen des Herrn in Joh 14,26 und in Joh 16,1:

    “Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und an alles erinnern, was ich Euch gesagt habe.”

    und

    “Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen.”

  5. Lehrer Lämpel

    Ich greife nochmals das gleichnishafte Bild des Hl. Apostels Paulus aus 1Kor 6,19 von der eigentlichen Bestimmung des menschlichen Leibes als Tempel des Heiligen Geistes auf.

    Paulus als ursprünglich pharisäischer (=rechtgläubiger) Jude kennt natürlich den jüdischen Glauben, wonach Gott dem jüdischen Volk verheißen hatte, im damals noch existierenden Jerusalemer Tempel (zeitweilig) Wohnung zu nehmen, wenn das Volk die Thoragebote hält.

    In der Tat hat ja auch der Sohn Gottes Jesus Christus wiederholt den Tempel aufgesucht und sich im Tempel zu Jerusalem geoffenbart:

    Erstmalig bereits als neugeborenes Kind, wo er von den frommen Greisen Simeon und Hannah prophetisch erkannt wird.

    Dann im Alter von 12 Jahren auf der Wallfahrt, wo er mit den Schriftgelehrten diskutiert und diese über seine Weisheit staunen.

    Und schließlich vor seiner Passion, wo er täglich im Tempel ist und dort lehrt.

    Viele erkennen ihn und die Richtigkeit seiner Lehren, andere nicht – ja diese nehmen sogar Anstoß an ihm, der sich bis zum tödlichen Hass steigert.

    Gottes Sohn erkennen, konnten dabei nur diejenigen Menschen, die ihm in gläubiger Liebe begegneten.

    So verhält es sich auch mit dem Erkennen des Besuchs des Hl. Geistes bei der im eigenen Körper (=Tempel) wohnenden Seele.

  6. Gero

    Das ist das Dilemma, in dem jeder gläubige Christ steckt.
    Einerseits fordert der christliche Glaube fast bedingungslosen Gehorsam.
    Andererseits unterliegt jedes Wort in der heiligen Schrift der Möglichkeit der Falschdeutung. Auch der bewußten und vorsätzlichen.
    Glaubt man jetzt oder prüft doch lieber nach?

    Und wer bestimmt, wie Schriften ausgelegt werden sollen?
    Gott sicher nicht selbst.

    Wir leben in einer schlimmen Zeit, in der sich z.B. ein Justizminister anmaßt, das komplette Rechtssystem unserer Demokratie einer bestimmten Denkrichtung zu unterwerfen.

    Auch meine ehemalige Kirche, die evangelische, ist von solchem Gedankengut komplett unterwandert und wird von diesen Leuten, denen nichts ferner ist als der eigentliche Gedanke des Christentums, auf das Übelste mißbraucht.
    Geleitet von Heerscharen führungsgläubiger Mitglieder, die immer und zu allen Zeiten der Führung applaudierte.
    Auch als man dort Waffen segnete und Fremdgläubigen das Lebensrecht absprach.
    Mit etwas Augenmaß und ohne dieses Rudeldenken hätte sich meine Glaubensgemeinschaft nicht wieder im Strudel der Gegenwart in den Abgrund ziehen lassen, sondern einige Personen gezielt vor die Tür gesetzt.

    Ich sage: Seid wachsam!
    Denn auch ein gutmeinender, intelligenter und erfahrener Mensch irrt bisweilen.
    Und wer sich auf einen moralischen oder wie auch immer begründeten Unfehlbarkeitsanspruch beruft, dem fehlen meiner Lebenserfahrung nach immer die Argumente.
    Das gilt auch außerhalb religiöser Fragen.

    Fide, sed cui, vide !

    • Lehrer Lämpel

      “Schlimme Zeiten” gab es auch früher sowohl im Alten Testament als auch zur Zeit Jesu.

      Schauen Sie z.B. in die alttestamentlichen Bücher der Chronik, der Könige etc. oder eben auch in die Evangelienberichte:

      Oftmals weichen nicht nur die politisch Herrschenden sondern sogar die Religionsführer von Gottes Wort und Offenbarung ab und leben in krassem Gegensatz dazu.

      Oder denken Sie daran, welch schlechte Päpste es schon gegeben hat – nicht nur in der Rainnessance zur Zeit Martin Luthers.

      Der Gläubige muss also prüfen, ob und wem er vertraut.

      WIE das gehen kann mit Hilfe des von Gott geoffenbarten Wortes und dem direkten Beistand des Heiligen Geistes selbst, habe ich versucht, in meinen Beiträgen etwas darzulegen.

      Immerhin ist eine der Gaben des Heiligen Geistes die Unterscheidung der [verschiedenen] Geister, denen Menschen anhängen können.

  7. Jonathan Fünfziger

    Lieber Felix Honekamp.
    Über diesen Weg möchte ich Sie beglückwünschen!
    Sie stehen als Papsttreuer und Ultrakatholizist auf der neuen Prangerliste von agentin,org.

    http://www.agentin.org/index.php/Felix_Honekamp

    Welche Ehre, ich beneide Sie, bessere Werbung für die wahre Sache kann man sich gar nicht wünschen!
    Vielleicht verraten Sie mir, wie Sie das geschafft haben.
    Ihnen für diesen Blog Gottes Segen und für die Zukunft Mut, Mut und nochmals Mut!

    chapeau!

    https://www.youtube.com/watch?v=jFNBT_CdgtI

  8. Gero

    “…………nahezustehen scheint…………..”

    Genau das meinte ich mit den “schlimmen Zeiten” in meinem Kommentar.
    Der Faschismus mit seiner Intoleranz, seinen Blockwarten und seinen “Kauft nicht bei Juden!”-Schildern ist wieder da.
    Nur schwach getarnt durch rote oder grüne Jacken.

    Eigentlich wäre das DIE Chance für die Kirche, den Leuten, die noch nicht die Besinnung in diesem Taumel verloren haben, den Rücken zu stärken.
    Aber leider haben die Mitglieder dort zugelassen, das sich wieder dem herrschenden Mainstream angebiedert wird.

    Was dann schlußendlich meinen Weg aus der Kirche herausgeführt hat, die ich immerhin respektiert und in ihren sonstigen Handlungen unterstützt hatte.

    Aber ich brauche kein zweites drittes Reich.

  9. Wir dürfen unsere Glaubenssätze nicht streichen, nur weil die Zeiten “moderner” werden. Die Kirche hält mit bei der Modernisierung, aber es gibt Dinge, die bleiben ewig wahr, so wie sie sind.
    Zeigen wir das auch nach außen hin.

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