5 Comments

  1. Gregor Kühn

    Der für mich bisher beste und ausgewogenste Kommentar zu diesem Thema – zeugt von einem wohltuend reflektierenden und ernsthaften Christsein

  2. Dieter Schrader

    Es ist sehr erfreulich, daß Sie Herr Honekamp sich mal wieder zu Wort melden. Was mich bei diesem Thema stört, ist die Art und Weise, wie uns von Politikern aller Couleur ( ausgenommen die der AfD) pausenlos ein schlechtes Gewissen eingeredet wird, wenn man die Hilfsmaßnahmen gegenüber den Flüchtlingen aus Moria kritisch gegenüber steht. Mit keinem Wort wird erwähnt, daß mit ziemlicher Gewißheit die Brandstiftung durch die Flüchtlinge selbst geschehen ist, um die EU zu zwingen
    Flüchtlinge aus diesem Lager aufzunehmen. Die Tatsache, daß fast alle Flüchtlinge nach Deutschland wollen, sollte uns auch zu denken geben. Aber ich fürchte, daß auf der Klaviatur öffentlichen Druck zu erzeugen, weiter gespielt wird. Und fast alle Medien spielen da mit. Und wer hält auf Dauer ein „schlechtes Gewissen“aus, das
    Ihm von interessierten Gruppen gemacht wird. Solange es Flüchtlingslager gibt, wird es diese Debatte geben. Ich habe auch keine Lösung parat, aber die Lager aufzulösen, und unsere Grenzen wieder zu öffnen kann auch keine Lösung sein.

  3. Evangele

    Pfarrer Achijah Zorn zeigt in einer Glosse wie von vielen kirchlich motivierten Funktionären das Gleichnis vom barmherzigen Samariter abgewandelt und pervertiert wird:

    Ein Mann war unter die Räuber gefallen, das war auf dem Weg zwischen Jerusalem und Jericho. Da kam einer, lud ihn auf sein Lasttier und brachte ihn in die Stadt. Dort machte er großes Aufheben von seiner Barmherzigkeit und ließ sich feiern.

    Dann rief er in die Stadt: „Hier bringe ich euch einen Mann, der unter die Räuber gefallen ist, etwas entfernt vor euren Toren. Ihr müsst ihn pflegen und bei euch behalten und ihm förderhin geben, was er zum gelingenden Leben in eurer Stadt benötigt.“

    Da sprachen die Leute von Jericho: „Hast du nicht selbst genug, um für diesen aufzukommen, den du gerettet hast?“

    Da sprach jener: „Von meinem Geld will ich lieber ein zweites Lasttier kaufen, um damit weitere Beklagenswerte zu euch zu bringen. Denn die Not da draußen ist unermesslich. Ich werde weiter das Gute tun. Nun seid ihr dran.“

    Da wollten einige Leute aus der Stadt sein Lasttier an die Leine legen. Da schrie jener mit erboster Stimme: „Ihr Schlangenbrut! Euer Egoismus schreit zum Himmel. Ich werde euch so viele Beklagenswerte bringen, bis ihr endlich so gut werdet wie ich.“ Und er ging selbstsicher seiner Wege.
    https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/glosse/die-geschichte-vom-unbarmherzigen-samariter/

  4. Lehrer Lämpel

    Also, ich bin schon damit einverstanden, dass eine begrenzte und für das deutsche Land und Volk verkraftbare Zahl von Flüchtlingen aus besagtem Lager hier aufgenommen werden und ihnen dauerhaft geholfen wird – auch mit meinen Steuermitteln, die dafür z. T. an anderer Stelle fehlen werden.

    Parteien, die dies m. E. so tun und umzusetzen versuchen, wie CDU und CSU unterstütze ich deshalb und werde sie (CDU) deshalb auch wieder wählen.

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