3 Comments

  1. Es ist doch relativ einfach: keine Regierung käme auf die Idee, von heute auf Morgen das Bargeld abzuschaffen. Man muss es langsam machen, in stetigen Schritten. Zuerst 5.000 Euro als Maximum, das können unsere Bundestagsabgeordneten vielen als vernünftig verkaufen. Dann werden es 3.000, anschließend 1.000, zuletzt 500, irgendwann 100, und dann ist sowieso alles gleich.

    Bei mir an der Kasse zahlen Teenager und Twens ihre Zigaretten per Karte.

    Die meisten kennen es gar nicht mehr anders. Die sind schon so hervorragend erzogen, die können gar nicht mehr anders denken. Mir sind Leute bekannt, die haben nicht einmal mehr 10 Euro in der Tasche, weil sie so auf Karte getrimmt sind. Davon einer sogar FDP-Mitglied.

    Insofern muss das Übel nicht nur aus Prinzip bekämpft werden, sondern eben auch an der Wurzel. Aufklärung tut Not. Gedankenlosigkeit ist einer der Hauptfeinde der Freiheit. Sie bedroht immer wieder unsere Persönlichkeit; ob im Glauben unser Gewissen, oder unsere Freiheit in der Gesellschaft.

  2. Anton Vogel

    Nun sein wir doch mal ehrlich : Welchen Wert hat das Bargeld noch, das es ja in Mengen und ohne entsprechenden Gegenwert munter in Fülle gedruckt wird ? Und mit der selben Fülle und Selbsverständlichkeit auf allerlei sinnvolle, aber in der Mehrheit sinnlose, Art in Umlauf gehalten wird ? Das ist doch im Grunde Papierverschwendung ! Da tut es so eine ordinäre Plastekarte auch !
    Wenn man das System durchbrechen wollte, müßte man zu Gold – und Silbermünzen zurückkommen. Im oben erwähnten Fall mit den 5000,oo € dürfte es da ein gewichtiges Problem geben ! Hier stößt wohl langsam das gesamte Geld (schöpfungs)sysem an seine “natürlichen” Grenzen !

  3. Konrad Kugler

    Also umera 90 n. Chr. mußte Johannes wegen dem Kaiser Domitian auf der Insel Patmos wohnen. Und dort hat er sonderbare Dinge aufgeschrieben.

    Habe ich heute früh angefangen, wieder zu lesen. Die sieben Gemeinden. Morgen die vier Siegel.

    Worum geht es? Das Zeichen des Tieres; von Chips ist noch nicht die Rede; man wird weder kaufen noch verkaufen können;
    Das ist der Restbestand meines Wissens. Der braucht aufmöbeln.

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