5 Comments

  1. Ich kann natürlich auch nur für mich persönlich sprechen, aber bei mir war der Weg gerade andersherum. Mein Weg vom Atheismus zur Katholischen Kirche hat mit Fragen der Sexualmoral angefangen. Als politisch interessierter Mensch war ich immer “hart links”, bis ich plötzlich die Folgen der Ideologie vor meinem geistigen Auge klar erkannte. Der damals begonnene Weg hat mich zu einer vollständigen Akzeptanz der christlichen Sexualmoral geführt (ohne dass ich zu diesem Zeitpunkt schon an Gott geglaubt hätte…), und erst danach kam meine eigentliche religiöse Bekehrung.
    Aber ich schätze ich bin der Ausnahmefall, der die Regel bestätigt. Tatsächlich sind andere Seiten des Glaubens wahrscheinlich besser geeignet, um ein Gespräch zu beginnen, das nicht gleich in den üblichen Debatten endet.
    Was das “Agendasetting” betrifft, stimme ich Dir zwar vollkommen zu, aber als “Kopf-durch-die-Wand-Typ” gehöre ich eher zu den Leuten, die sozusagen per Frontalangriff den “Feind” an seiner stärksten Stelle – aktuell ist das wohl die Sexualmoral – attackieren wollen.

    • Lieber Catocon, das ist sicher ein interessanter Weg zum Glauben – so hatte ich das noch nicht betrachtet und traue mir auch gar nicht zu, zu sagen, welcher Weg der “normale” ist – der von mir beschriebene schien mir irgendwie logischer und für mich selber nachvollziehbarer – aber was schert sich der Herr schon um mein Verständnis von Logik ;-)

    • Oder um meins, Papsttreuer! Wir haben keine Statistiken, aber solange der Weg zum Herrn und in den Schoß Seiner Kirche führt, ist alles in Ordnung. Dann spielt es keine Rolle wie wir dahin gekommen sind.
      Jeder von uns hat seine je eigenen Stärken und Schwächen, seinen persönlichen Weg zum Glauben, und wenn wir diese im Sinne Gottes einsetzen, dann werden wir auch mit Seiner Hilfe erfolgreich sein, nach dem Maß, das Gott für uns vorgesehen hat.

  2. Mit Gleichgesinnten kann man gut über Glauben reden. Wenn jedoch zwei unterschiedliche Glaubensbekenntnisse diskutieren, eskaliert es.
    Entweder bin ich gläubig oder eben nicht.
    Im Koran steht, das spielen Sünde ist. Die Spielhallen jedoch sind voll von Islamisten, die aber regelmäßig in die Moschee rennen.
    Das ist einer der Gründe, warum ich eigentlich garnicht über Religion diskutiere. Denn nur weil diese Menschen gegen ihre heilige Schrift handeln, sind sie für mich nicht schechtere Menschen.
    Ich bin auch nicht gläubig

    • Hallo Geldspieler und danke für den Kommentar. Ich gebe aber zu, dass mir der Zusammenhang mit dem Blogeintrag nicht ganz einsichtig ist. Es geht dabei nicht um Verurteilung, eher schon um unseren Auftrag als Christen, den Menschen die Schönheit des Glaubens kenntlich zu machen. Für den Islam kann ich dabei nicht reden, dessen Regeln kenne ich zu wenig

      (P.S.: Den werbenden Link auf Ihr Unternehmen habe ich aus dem Kommentar entfernt)

Comments are closed.