2 Comments

  1. Pirkl

    Dass der Papst nicht vorschnell in einer Schublade, mit einem bestimmten Etikett versehen, verschwinden möchte, scheint mir bei Analyse seines Verhaltens offensichtlich. Er weiß aufgrund seines Alters länger als wir, dass es noch bei jedem neuen Papst so war, dass ihm nach 2-3 Jahren Gewöhnungseffekt nur immer dieselben applaudierten bzw. kritisierten und keiner mehr wirklich zuhörte. Als Erzbischof und Provinzial, schreibt Daniel Deckers in seiner Franziskusbiografie von 2014, die eine informative Zusammfassung aller anderen Biografien ist ( deshalb empfehlenswert auch wenn einem Deckers nicht liegt), galt Bergoglio jahrzehntelang als ” vorkonziliar”. Ich glaube, dass er sehr tiefe spirituelle Gründe hat, warum er mal ein bisschen das “Schaf im Wolfspelz” gibt. Seinem wirklichen Denken kommt man z. B. näher, wenn man das von ihm immer wieder empfohlene Buch von Robert Hugh Benson “Der Herr der Welt” liest.

  2. Gassenreh

    Es ist eigentümlich, dass über die wunderbaren Ergänzungsmöglichkeiten von Frau und Mann bei dem ideologisch geprägten Gleichmachungsbestreben von Gender-Mainstreaming, das in Richtung Familienzerstörung tendiert, kaum oder nicht gesprochen wird, denn das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
    Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
    Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erw. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4)(http://www.amazon.de/Vergewaltigung-menschlichen-Identität-Irrtümer-Gender-Ideologie/dp/3)

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