4 Comments

  1. Grundlegendes zum Verständnis des ISIS
    Wie Chossudovsky ausführt, ist der ISIS keine eigenständige Organisation. Er ist ein Geschöpf der US-Geheimdienste und wird als deren Instrument zur verdeckten Kriegsführung eingesetzt. Er ist somit als Teil eines Plans der US-Geheimdienste ein Projekt zur Schaffung eines sunnitischen islamistischen Kalifats.
    Das eigentliche Ziel des jetzigen von der USA und der NATO inszenierten Konflikts zwischen der al-Maliki-Regierung und den ISIS-Rebellen ist die Destabilisierung und Zerschlagung des irakischen Nationalstaats. Dieser Prozess ist Teil einer von Geheimdiensten gesteuerten Operation, durch die Staaten in frei verfügbare Territorien verwandelt werden sollen.

    Diese Zerschlagung des Iraks entlang konfessioneller und ethnischer Trennlinien ist ein langfristig angelegter fester Bestandteil der Politik der USA und ihrer Verbündeten.Draüber schweigen die Medien. Man muss schon websites wie ›Global Research‹ oder ›Réseau Voltaire‹ konsultieren, will man verlässliche Berichte über die wahren Hintergründe erhalten

    • Ich habe bei mir ja eine Moderationspolitik, die nur das nicht veröffentlicht, was direkt beleidigend ist (und auch da ziehe ich die Grenzen im Zweifel eher weit) … aber wenn ich Chossudovsky höre, höre ich fast schon nicht mehr zu. Ihm und Quellen wie Global Research (Réseau Voltaire kenne ich nicht), traue ich nicht weiter, als ich gucken kann.

      Sicher wird er in der einen oder anderen Situation auch mal Recht gehabt haben, aber die IS als “Geschöpf der US-Geheimdienste” mit dem Ziel der “Schaffung eines sunnitischen islamistischen Kalifats” zu diagnostizieren, dafür fehlen mir jedenfalls die Belege. So lange wie das so ist, betrachte ich diese Überlegungen als “Verschwörungstheorie” (wobei ich den Begriff generell neutral und nicht negativ konnotiert sehen möchte)

      Der Papsttreue

  2. Das Dunkel wird sich lichten. Sicherlich dürfte es bis zum letzten Zeitungsleser noch nicht durchgedrungen sein, wie die Tagespresse immer wieder einmal mit Halbwahrheiten operiert, so dass ISIS-Amerikauns wesentliche Kriterien vorenthalten blieben, gäbe es nicht Autoren wie Chomsky, Hersh, Pilger, Tarpley, Meyssan, Eggert, Roth, Wisnewski und viele weitere, die bestrebt sind, uns ins Bild zu setzen. Zu diesen zählt auch der an der Universität Ottawa lehrende Wirtschaftsprofessor Michel Chossudovsky.

    Diese Autoren haben profunde Beiträge veröffentlicht. So berichten Sie über das eigentliche Ziel des jetzigen von der USA und der NATO inszenierten Konflikts zwischen der al-Maliki-Regierung und den ISIS-Rebellen ist die Destabilisierung und Zerschlagung des irakischen Nationalstaats. Dieser Prozess ist Teil einer von Geheimdiensten gesteuerten Operation, durch die Staaten in frei verfügbare Territorien verwandelt werden sollen. Diese Zerschlagung des Iraks entlang konfessioneller und ethnischer Trennlinien ist ein langfristig angelegter fester Bestandteil der Politik der USA und ihrer Verbündeten. Ein Szenarium, das buchstäblich alles bisherige in den Schatten stellt.

    Die Schaffung eines islamistischen Kalifats wird jedoch nicht nur von der CIA, sondern ebenso von den Geheimdiensten Saudi-Arabiens, Katars und der Türkei gefördert. Auch Israel unterstützt von den Golanhöhen aus nicht nur die der al-Qaida nahestehenden Rebellen in Syrien, sondern auch die kurdischen Separatisten in Syrien und im Irak. Der gesamte ›Global War on Terrorism‹ [GWOT] folgt einer konsequenten teuflischen Logik.

    Beide Seiten, die Terroristen und die attackierten Regierungen werden jeweils vom Militär und/oder von den Geheimdiensten der USA und der NATO unterstützt. Dieses Muster der Unterstützung beider Seiten beschreibt nicht nur die gegenwärtige Situation im Irak; die Inszenierung solcher konfessioneller [oder ethnischer] Konflikte fand und findet immer wieder in zahlreichen Ländern statt. Im Auftrag westlicher Geheimdienste. Diese terroristischen Kräfte würde es aber ohne die Einmischung der USA und der NATO überhaupt nicht geben.

    An dieser Stelle sei erwähnt, dass es sich die ›Friedenspolitischen Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein‹ jeweils angelegen sein lassen, die Übertragung der englischen Texte ins Deutsche zu besorgen, so auch den heute veröffentlichten Artikel von Chossudovsky, wofür ich sehr zu Dankbar bin.

Comments are closed.