4 Comments

  1. Sehr geehrter Papsttreuer,

    wer bitte hat im Vorfeld lauter geschrieen, wie der Kard. Kapsar und seine Positionen, die entsprechende Hoffnungen wecken mussten, in die Medien gebracht. Das erschreckende Interview – das er hinterher leugnen wollte -, über die Hirten der Christen, die für den HERRN unglaubliche Drangsal bisweilen den Tod erleiden, die Stimme abzusprechen. Arroganz hoch drei! Sie kennen das Wort des Herrn von den Hirten und den Mietlingen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.
    Sie sollten sich mal vergegenwärtigen, was die progress. ‘Hirten’ anderswo von sich geben, dann würden Sie überlegen, ob Sie deren Stimme ernst nehmen möchten. So etwa – fragen Sie hinterher, ob diese Positionen noch katholisch sind. Und dieser ‘Hirte’ ist zum Vorsitzenden der Deutschen bischofskonferenz gewählt worden. Da kann ich nur noch den Beitrag von Herrn Mosebach http://www.kath.net/news/45256 zu lesen empfehlen.

    Kardinal Marx neues Wellnesschristentum
    C8-Kardinalsrat 1: Kardinal Marx korrigiert Jesus und
    schafft Hölle und Fegefeuer ab

    Quelle: KATH.INFO vom 18. November 2013 – 11:57 Uhr

    (München) Der Erzbischof von München-Freising, Reinhard Kardinal Marx verkündet ein Christentum ohne Hölle und Fegefeuer, nur mehr mit Paradies, sozusagen ein Wellnesschristentum. Kardinal Marx gehört dem achtköpfigen Kardinalsrat an, den Papst Franziskus am 13. April ernannt und der ihn bei der Leitung der Kirche beraten soll. Kardinal Marx vertritt darin Europa. Marx ist auch Vorsitzender der Kommission der Bischofskonferenzen in der EU (COMECE) und im Frühjahr 2014 Anwärter auf den Vorsitz in der Deutschen Bischofskonferenz.

    Reinhard Kardinal Marx hielt am 9. November im bayerischen Erding einen geist-lichen Vortrag zum Thema „Auferstehung“. Dabei versuchte der Kardinal die christliche Auferstehungslehre zu erklären:
    „Jeder Mensch ist ein einmaliger, ewiger Gedanke Gottes, der zu Ende gedacht werden muss und nicht ins Nichts zerfallen kann“. Und weiter: „Wenn Gott jeden Menschen von Ewigkeit her gewollt hat und liebt, dann kann mit dem Tod nicht alles vorbei sein“.

    Gottes Existenz nur eine „Möglichkeit“?

    Doch dann kam der Kardinal ins Straucheln. Der christliche Glaube an die Aufer-stehung hänge, so Erzbi-schof Marx, damit zusammen, „dass wir Gott für möglich halten“. Gottes Existenz nur als „Möglichkeit“? Wie das Erzbistum München-Frei-sing selbst berichtet, setzte der Kardinal mit den Worten fort, wenn man Chri-sti Worten Vertrauen schenke, „Dann ist die Hoffnung berechtigt, dass der Tod uns ein Tor in etwas Unzerstörbares öffnet.“

    Heute, so der Kardinal, hätten viele ein „verkrampftes Verhältnis“ zum Tod und der Glaube an die Auferstehung sei „schwach geworden“. „Wir müssen alles se-hen, alles anfassen können, um es zu verstehen.“ Dem müsse die Kirche „starke Riten und Symbole“ entgegensetzen, wie etwa bei einem Requiem für einen Verstor-benen den Sarg in der Kirche aufzubahren. Auch Kinder dürfe man von der Kon-frontation mit dem Tod, zum Beispiel im Anblick eines Verstorbenen, nicht ab-halten, sondern müsse ihnen die Begegnung damit ermöglichen und sie dabei be-gleiten. „Dadurch kann die Kirche und können wir Zeugnis davon ablegen, dass im Tod eine Verwandlung geschieht und wir nicht vor einem kalten Nichts stehen“, sagte Marx. Die Praxis der Kirche müsse die Hoffnung auf die Auferstehung sicht-bar machen, so die Erzdiözese in ihrem Bericht.

    Kirche habe mit Hölle und Fegefeuer Angst gemacht – „dafür müssen wir Buße tun“

    Zur Auferstehung meinte der Kardinal, dass Gott uns die Zusage gebe, dass er uns mit seiner Hilfe verwandeln und in die Vollendung führen werde, „aber ohne erhobenen Zeigefinger und ohne eine Hölle mit Folter, Gefängnis und Siedeofen“. Die Kirche habe mit Bildern wie dem des Fegefeuers und der Hölle Angst vor dem Tod gemacht. Nicht nur das, die Kirche müsse für diese angstmachenden Bilder, die offensichtlich für Kardinal Marx eine Erfindung böswilliger Katholiken sind, „Buße tun“. Wörtlich sagte der Kardinal: „und dafür müssen wir Buße tun“. Und man fragt sich, wo der Kardinal eigentlich lebt. Nach einem halben Jahr-hundert der Marke Abschaffung der Hölle, ist das Problem nicht der Glaube, dass es eine Hölle gibt, sondern dass auch viele Christen nicht mehr an die Existenz
    der Hölle und des Fegefeuers glauben.

    Kardinal Marx und die Allerlösungslehre: keine Hölle, kein Fegefeuer, nur mehr Himmel. Schließlich schwenkte der Kardinal in logischer Schlussfolgerung auf eine Allerlösungslehre um: Denn Jesus sei es darum gegangen, nicht Sünden aufzu-zählen, sondern jedem Menschen Heil und Rettung zuzusagen. „Die Kirche muss im Miteinander die Angst vertreiben“, unterstrich Kardinal Marx. Um sich vorzu-stellen, was nach dem Tod komme, brauche der Mensch Bilder, „aber das müssen Bilder der Zuversicht, der Hoffnung sein, Bilder, die uns helfen und voranbrin-gen, auch wenn sie uns keine endgültige Antwort geben können“. Womit der Erzbi-schof den Eindruck erweckte, als habe die Kirche in ihrer zweitausendjährigen Geschichte nicht eine großartige Schau auf Heil, Erlösung und Rettung der See-len ermöglicht.

    Marxens Rezept: Die Angst vor dem Tod durch die Allerlösungslehre verscheuchen?
    Die Kirche folgt jedoch der getreulichen Lehre Jesu Christi, der auch sagt: „Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu wer-fen. Ja, das sage ich euch: ihn sollt ihr fürchten.“ (Lk 12,5). Oder in seiner
    Endzeitrede: „Dann wird er sich auch an die an der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!“ (Mt 25,41)

    Christentum bedeutet realistische Schau auf die Schöpfung, die menschliche Na-tur und Gottes Heilswirken. Die Leugnung von Hölle und Fegefeuer ist ein Verrat an Christus und an den Gläubigen.
    Wer eine Allerlösungslehre predigt, läuft Gefahr, Menschen in die Irre zu füh-ren und sie ihr Seelenheil verlieren zu lassen. Wer den Tod als sichere Himmel-fahrt mit „Garantieschein“ behauptet und damit auch das Fegefeuer leugnet, be-raubt die Verstorbenen der Gnadenmittel, die die Lebenden ihnen durch Vermitt-lung der Kirche zukommen lassen können. Auch das ein Betrug: an den Armen See-len.

    Kardinal Marx verkündete den Gläubigen in Erding ein Wellness-Christentum Marke Eigenbau. Ein Etikettenschwindel, der von einer falschen Prämisse ausgeht. Die Menschen leiden heute nicht an Angst vor ewiger Verdammnis, sondern an Mangel an Verkündigung der christlichen Lehre.

    Für was eignen sich derartige Vorträge? Gewiss nicht, den Glauben zu stärken, sondern eher die letzte Wurzel noch auszureißen. Provokativ von mir gefragt: Gesinnungsgenosse des Papstes?

    Haben uns nicht die evangelischen Christen deutlich demonstriert, daas ein Abweichen von der Lehre des Evangeliums die Kirchen nicht füllt, sondern im Eiltempo leert??? JESUS hat zwar den Menschen vergeben – aber ER hat immer die Umkehr darangeknüpft. Evangelikale Christen aus den USA haben u.a. den Papst aufgefordert, an der röm.kath. Position zur Ehe festzuhalten. …. gerade die Evangelikalen breiten sich weltweit aus? Warum wohl? Denken Sie nicht, dass die Treue zum Evangelium viel Segen von oben herabzieht?? In diesem Sinne sollten sie mal einfach nachdenken.

    • Ich finde es immer unglaublich hilfreich, wenn lange Texte anderer Autoren gepostet werden, die mit dem ursprünglichen Thema nur am Rande zu tun haben.

  2. Unser Herr spricht in Matthäus 15:7-9:
    “Ihr Heuchler, wohl fein hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen: Dies Volk naht sich zu mir mit seinem Munde und ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir; aber vergeblich dienen sie mir, dieweil sie lehren solche Lehren, die nichts denn Menschengebote sind.”

    Der Herr Jesus bezeichnet hier sämtliche Menschen, die nicht der Lehre Jesu folgen, sondern menschlichen Erfindungen und Traditionen, als Heuchler. Er sagt ferner, dass dies ein ganz vergebliches Gott Dienen sei, denn Gott bezeugt sich nur zu Seinem Wort. Wie schwer ist es, unserem Volk klar zu machen, dass wir nur e i n e r Lehre zu folgen haben, und zwar strengstens der Lehre Jesu, Seinem einzigen Evangelium, genauso wie es geschrieben steht. Alles, was es heute an Lehren gibt, die nicht in der Bibel zu finden sind, sind Menschenlehren; es ist Hinzugebrachtes, Verfälschtes oder Verwässertes und Gepanschtes, mit einem Wort: es sind Irrlehren.

    Ich muß hier einen kleinen Gedanken einschieben; ich habe große Hochachtung vor vielen Menschen in unserer katholischen Kirche! Sie sind Gott hingegebene Männer und Frauen. Sie lieben unseren Herrn Jesus über alles und nehmen viele Opfer auf sich um Gott zu gefallen. Ich liebe diese Leute von ganzem Herzen und ich bin ganz gewiss, dass Gott diese Menschen liebt!

    Ich stimme auch mit dem überein, was ein Bischof aus Polen sagte, als er am Sonntag in West Grinstead von einigen Laien zu der Möglichkeit befragt wurde, dass die Bischofssynode die Lehre der Kirche ändert hinsichtlich des Empfangs der heiligen Kommunion von geschiedenen Wiederverheirateten.

    Er sagte: „Das ist unmöglich.“ Eine Dame setzte ihm zu und fragte: „Aber was, wenn die Synode und der Papst tatsächlich die Position der Kirche ändern würden?“ Wenn ich mich recht erinnere, sagte er, dass dies ein Abweichen von der Lehre des Herrn wäre, und sie [Synode und Papst] falsch lägen. Eine Synode sei nicht unfehlbar, und kein Papst könne etwas lehren, das eindeutig dem Herrn widerspreche.

    Wenn er es doch täte, wäre er in dieser Sache im Irrtum und Gläubige könnten ihm in dieser Sache nicht folgen. Mit all den Albernheiten, die derzeit umherschwirren, halte ich es für angemessen, mehr für den Klerus zu beten.

    Gott segne sie!

  3. Sehr geehrter Kommentator, im letzten Satz stimme ich vollkommen mit Ihnen überein. Das Wort Gottes bedeutet mir ungeheuer viel neben den anderen Kostbarkeiten in der röm. kath. Kirche – wie z.B. die hl. Sakramente. Im negativen Unterton haben Sie die Tradition benannt.
    Diesbezüglich widerspreche ich Ihnen ganz entschieden. Zur Tradition gehören z.B. auch ergänzende, erläuternde Aussagen von Heiligen, z.B. auch den Kirchenvätern, die sich auch auf das Wort Gottes eingelassen haben und und unserem eigenen, kleinen Geist ein wenig auf die Sprünge helfen können. Gebete der Hl. Theresia von Jesus, der Hl. Teresa von Avila, P. Pio usw. können uns – wenn wir wollen – durchaus helfen, JESUS besser zu verstehen und mehr zu lieben. Kommt es nicht darauf letztlich an???
    Zur Tradition gehören auch im Laufe der Kirchengeschichte gewachsene Riten, denen ein großes Maß an Ehrfurcht inneliegt, die sich in der gegenwärtigen Kirchen-raxis weitgehend vermissen lässt. Der Mensch ist auf Zeichen angewiesen – denken Sie nur an den Kuss an eine nette Geste, einen Blumenstrauß zum Beispiel – unter sich Liebenden.
    Eine persönliche Beziehung zu GOTT braucht ebenso Zeichen. So ist mir die Stille nach der Hl. Wandlung sehr wertvoll für das ganz persönliche Gespräch mit dem in der Wandlung auf dem Altar herabgestiegenen Heiland.
    In der neuen Liturgie ist da eine persönl. Begegnung nicht möglich, weil da die liturgischen Texte – die eigentlich Sache des Priesters sind, denen ich mich frei
    willig / nicht verordnet anschließen kann – laut vorgetragen werden.
    Wie oberflächlich das oft enden kann, vermag man dann an der Art des Kommunionempfangs ablesen. Ich habe dann das Bedürfnis niederzuknien!
    Dazu könnte man noch vieles sagen – ich möchte es dabei bewenden lassen. Entschuldigen Sie; Sie mögen das anders empfinden!
    Gott segne Sie!

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